top of page
sea-landscape-with-digital-art-style_edited.jpg

Romane

Ich habe 2 Romane  geschrieben, die bisher nicht publiziert sind. lesen Sie gerne das Exposee.

Das Lied von der Erde (2026)

 

Genre: Roman

Umfang: 250 Seiten

Handlungsort: Nordkroatien, am Mittelmeer, im Dinarischen Karst

 

Handlung:

Der dinarische Karst ist die Natur, in der es im Roman „Das Lied von der Erde“ geht.

Der Karst ist eine Landschaft, die für seine Anwohner denkbar unwirtlich ist. Und dennoch leben, bauen, arbeiten und sterben Menschen dort seit Jahrtausenden.

 

Hier hat Lena, die Protagonistin des Romans, vor über 50 Jahren ein neues Zuhause gefunden. Sie war in ein Land gekommen, das damals Jugoslawien war und heute Kroatien heißt. Sie kam als Fremde, war geblieben, hat ein Leben gelebt, in dem die einzige Konstante jene scheinbar kahlen und spröden Berge waren, die das Tal umgeben. Dort hat sie sich irgendwann in ein einsames Häuschen am Rande der Gesellschaft zurückgezogen. Auch ihr Leben ist, wie der Karst, geprägt vom Trauma der letzten hundert Jahre. Sie hat geheiratet, den Mann wieder verloren, einen Sohn geboren und wieder verloren und war nie richtig Teil des Dorfes geworden, in dem sie ihr Leben verbracht hat. Und die Menschen in jenem Schwarzwalddorf, aus dem sie einmal gekommen war, hatte sie gleich als erstes zurückgelassen.

Eine letzte Sache möchte sie nun, im Alter von fast 73 Jahren noch machen. Sie will ihr Leben lesen und aufschreiben. Und weil das nicht so einfach ist, hat sie viele fiktive Unterstützer. Schriftsteller und Schriftstellerinnen – nämlich immer die, deren Bücher sie gerade liest – die sich in ihrem Häuschen materialisieren, mit ihr auf Wanderungen gehen und ihr dabei helfen, jenes letzte Buch zu Papier zu bringen, ihre Geschichte aufzuschreiben, die aber vom Karst nicht zu trennen ist.

Da ist Kamilo Orešković, jener berühmte Schriftsteller vom Balkan, der selbst Fremder in ihrem Land ist und mit seinen Büchern gegen die Verletzung des Nicht-Dazugehörens in einer zerrissenen Welt anschreibt.

Der englische Autor Andrew Macmartin, der schon so viele unbekannte Wege gegangen ist, der Berge bestiegen und Wälder durchwandert hatte, Landschaften wie Dichtung liest und es versteht, das dort Gelesene in Sprache zu bringen. Und Ellen Godfrey, die sich mit Greifvögeln auskennt und Lena erklärt, was ihr die Weißkopfgeier über das Leben erzählen könnten, wenn sie nur willens wäre, zuzuhören. David Morrison, der schottische Dichter, der wie ein Hierophant das Flüchtige im Profanen und Irdischen findet. Ach ja, und Matthieu Illard, der so weit durch die Welt gereist war, den Balkan in einem atemberaubenden Ritt durchquert hat, dass er dies in einem einzigen langen Monolog, einem einzigen Satz zu erzählen vermag, das Helle und Schöne wie das Dunkle und Hässliche. In einem Satz, in dem das alles zu einer großen Komposition wird, wie in einem Musikstück von Gustav Mahler: dem Lied von der Erde.

Und während Lena dieser Musik und ihren Interpreten lauscht und die Natur zu ihrem Lesestoff macht, beginnt sie sich selbst ein bisschen mehr zu verstehen. Von jedem der in ihrem Geist erschaffenen Erzähler und Erzählerinnen lernt sie etwas, das ihr Ringen mit der Niederschrift ein wenig leichter macht. Oder es sind vielleicht am Ende die Autoren selbst, die Lenas Arbeit erledigen? Schon möglich.

 

„Das Lied von der Erde“ handelt vom Lesen der Welt, vom Lesen des Karstes, vom Überleben in einer auf den ersten Blick unwirtlichen Natur, deren Reichtum und Schönheit sich aber jedem, der sich auf den Weg macht, schnell erschließt. Es ist ein Roman über Vereinzelung und Entwurzelung, Trauer und Verlust, über sehr individuelle Erfahrungen, die in manche Leben eingeschrieben sind wie in den Karst.

Davor:

BODULI (2012)

Genre: Roman

Umfang: 200 Seiten

Handlungsort: Vrbnik, Insel Krk

Wenn Sie das ganze Manuskript lesen möchten, kontaktieren Sie mich gerne. 

©2020 Unterschriften der Welt. Stolz erstellt mit Wix.com

bottom of page