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Theater

Für die pdf-version der Stücke kontaktieren Sie bitte: akgodec@gmail.com

Vom Fremden und vom Eigenen

 

Das Theaterstück „Vom Fremden und vom Eigenen“ von Anne-Kathrin Godec ist ein psychologisches Drama, das durch den intimen Konflikt eines Paares Fragen von Flucht, Angst, Identität und den Grenzen von Empathie behandelt. Die Handlung spielt in einer abgelegenen Berghütte im Gorski Kotar, wo Marina, Dozentin für Vergleichende Literaturwissenschaft, und ihr Partner Domagoj, ein Schiffskapitän, nach seiner dreimonatigen Abwesenheit versuchen, wieder zueinanderzufinden. Ihre Beziehung beginnt zu zerbrechen, als Marina gesteht, dass sie während seiner Abwesenheit dem syrischen Flüchtling Yusuf geholfen hat, der sich in ihrem Haus versteckte.

Während Marina in Yusuf einen erschöpften Menschen sieht, der Hilfe benötigt, reagiert Domagoj mit Angst, Misstrauen und Aggression und offenbart dabei tief verwurzelte Vorurteile sowie eigene innere Unsicherheiten. Ihr Dialog entwickelt sich zunehmend zu einer emotionalen Konfrontation, in der Humanismus und Fremdenfeindlichkeit, Idealismus und Zynismus, aber auch unterschiedliche Vorstellungen von Liebe, Moral und Verantwortung aufeinandertreffen.

Parallel zur Haupthandlung erscheinen Episoden über Maria und Domenico, ein Paar aus dem 12. Jahrhundert, das aus Konstantinopel nach Jerusalem flieht, wodurch eine historische Verbindung zwischen früheren und heutigen Migrationen entsteht. So wird Die Fremden zu einer eindringlichen Studie über die Angst vor dem Fremden, aber auch über die Zerbrechlichkeit intimer Beziehungen in einer Welt, die von Unsicherheit, Krieg und moralischen Spaltungen geprägt ist.

Alle Rechte © Anne-Kathrin Godec

Das Ende der Welt

Das Drama "Das Ende der Welt" spielt in einer nahen Zukunft nach einer Reihe von Klimakatastrophen, die die gesellschaftliche Ordnung erschüttert und die Welt an den Rand des Zusammenbruchs gebracht haben. Im Zentrum der Handlung stehen die Brüder Robert und Maro, die nach einem schweren Erdbeben in den Kellerräumen eines Theaters eingeschlossen werden. Während draußen Chaos herrscht – eingestürzte Gebäude, giftige Wolken, Versorgungsengpässe und der Zusammenbruch aller Kommunikationssysteme – werden die beiden gezwungen, sich ihren Ängsten, ihrem Scheitern und den ungelösten Spannungen ihrer Familiengeschichte zu stellen. Was zunächst als Kampf ums physische Überleben beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer psychologischen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die ihr ganzes Leben lang versucht haben, gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Vorstellungen von Männlichkeit, Erfolg und Heldentum gerecht zu werden.

Durch intensive Dialoge untersucht das Stück die Zerbrechlichkeit von Identität in einer untergehenden Welt und stellt die Frage, was vom Menschen übrig bleibt, wenn soziale Rollen, Technologie und die Illusion von Sicherheit verschwinden. Robert, ein erfolgreicher Schauspieler, der nach außen kontrolliert und überlegen wirkt, offenbart nach und nach tiefe Unsicherheit und die Angst vor Kontrollverlust, während Maro, der jüngere Bruder ohne klare Lebensrichtung, das Gefühl einer verlorenen Generation ausdrückt, die einer Zukunft gegenübersteht, die es nicht mehr gibt. "Das Ende der Welt" ist nicht nur ein dystopisches Drama über Klimakatastrophen, sondern vor allem ein Stück über männliche Verletzlichkeit, familiäre Hierarchien und das menschliche Bedürfnis nach Nähe in dem Moment, in dem sowohl die äußere als auch die innere Welt zu zerfallen beginnen.

Alle Rechte © Anne-Kathrin Godec

Erdbeben im Kopf oder Was glaubst du, wer du bist?

Das Drama "Das Ende der Welt" spielt in einer nahen Zukunft nach einer Reihe von Klimakatastrophen, die die gesellschaftliche Ordnung erschüttert und die Welt an den Rand des Zusammenbruchs gebracht haben. Im Zentrum der Handlung stehen die Brüder Robert und Maro, die nach einem schweren Erdbeben in den Kellerräumen eines Theaters eingeschlossen werden. Während draußen Chaos herrscht – eingestürzte Gebäude, giftige Wolken, Versorgungsengpässe und der Zusammenbruch aller Kommunikationssysteme – werden die beiden gezwungen, sich ihren Ängsten, ihrem Scheitern und den ungelösten Spannungen ihrer Familiengeschichte zu stellen. Was zunächst als Kampf ums physische Überleben beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer psychologischen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die ihr ganzes Leben lang versucht haben, gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Vorstellungen von Männlichkeit, Erfolg und Heldentum gerecht zu werden.

Durch intensive Dialoge untersucht das Stück die Zerbrechlichkeit von Identität in einer untergehenden Welt und stellt die Frage, was vom Menschen übrig bleibt, wenn soziale Rollen, Technologie und die Illusion von Sicherheit verschwinden. Robert, ein erfolgreicher Schauspieler, der nach außen kontrolliert und überlegen wirkt, offenbart nach und nach tiefe Unsicherheit und die Angst vor Kontrollverlust, während Maro, der jüngere Bruder ohne klare Lebensrichtung, das Gefühl einer verlorenen Generation ausdrückt, die einer Zukunft gegenübersteht, die es nicht mehr gibt. "Das Ende der Welt" ist nicht nur ein dystopisches Drama über Klimakatastrophen, sondern vor allem ein Stück über männliche Verletzlichkeit, familiäre Hierarchien und das menschliche Bedürfnis nach Nähe in dem Moment, in dem sowohl die äußere als auch die innere Welt zu zerfallen beginnen.

Alle Rechte © Anne-Kathrin Godec

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